

Ich konnt Deine Nachricht nicht lesen
Manchmal verpasst man keine Nachricht, sondern einen Moment.
Ein Lied über Stille, Ablenkung und das leise ‚zu spät‘ dazwischen.


[Strophe 1]
Ich wollt dir schreiben, wirklich, ganz bestimmt,
doch dann kam das Leben und hat mich mitgenommen im Wind.
Erst heißes Wasser, dann kalter Kaffee,
dann stand ich plötzlich im Laden vor Regal B.
[Pre-Chorus]
Ich sah dein Blinken, sah dein Licht,
doch mein Gehirn so: „Jetzt grad nicht.“
[Refrain]
Ich konnt deine Nachricht leider nicht lesen,
mir ist was dazwischengekommen – nur so Kleinigkeiten gewesen.
Baden, Essen, shoppen, Netflix bis halb drei,
Freunde, Honig, Zeit vergessen – und dann war’s vorbei.
[Strophe 2]
Ich wollte antworten, wirklich sofort,
doch dann war da dieser Pullover im Angebot vor Ort.
Und jemand sagte „Komm, nur ein Glas“,
plötzlich war Mitternacht schon lange passé, krass.
[Pre-Chorus 2]
Ich hab dein Tippen fast gehört,
doch mein Fokus war leicht… zerstreut, betört.
[Refrain]
Ich konnt deine Nachricht leider nicht lesen,
mir ist was dazwischengekommen – das Leben halt, gewesen.
Baden, Essen, shoppen, Netflix on repeat,
Freunde, Honig, Herz aus Watte, mein Zeitgefühl im Defizit.
[Bridge]
Vielleicht war’s feige, vielleicht banal,
vielleicht war ich einfach nur emotional inkonsequent optimal.
Ich mag dich ja, wirklich, keine Frage,
nur mein Chaos hat heut’ wieder das Sagen.
[Letzter Refrain (leiser, ehrlicher)]
Ich hab deine Nachricht jetzt gelesen,
zu spät ist auch eine Form von gewesen.
Wenn du noch da bist, schreib mir zurück,
ich bin jetzt frei… zumindest für ein kleines Stück.
zu spät.

