

Leise, wild und klar
Ein Lied über eine Liebe, die keinen festen Platz hatte, aber nie verschwunden ist. Über Nähe, die wiederkehrt, auch wenn man weiterlebt. Leise, ehrlich und nah am Atem.


[Strophe 1]
Ich sah dich, ohne dich zu sehen,
ein Blick blieb einfach steh’n.
Zu früh für Worte, zu jung für Spiel,
zu echt, als dass ich es fühlen will.
Die Zeit ging weiter, auch wir zwei,
doch irgendwas blieb immer frei.
Du warst nie das, was man erwartet,
genau das hat mein Herz entwaffnet.
[Pre-Chorus]
Ich nannte es Freundschaft, nannte es Mut,
doch mein Herz wusste es besser und zu gut.
[Refrain]
Es war Liebe, leise, wild und klar,
kein Versprechen, doch immer da.
Wie ein erster Ton im leeren Raum,
ein Echo aus Gefühl und altem Traum.
Es war Liebe, und sie geht nicht fort,
sie wohnt noch immer in mir, an diesem Ort.
[Strophe 2]
Wir teilten Nächte ohne Zeit,
nur Nähe, Wärme, Ehrlichkeit.
Kein Plan, kein Richtig, kein Gebot,
nur dieses Ziehen, heiß und rot.
Du standst im Licht, barfuß, still,
und alles in mir wusste: Ich will.
Nicht besitzen, nicht mehr sein,
nur einen Augenblick ganz dein.
[Pre-Chorus 2]
Wir hatten andere Leben im Blick,
doch jedes Wiederseh’n kam es zurück.
[Refrain]
Es war Liebe, leise, wild und klar,
kein Versprechen, doch immer da.
Wie ein erster Ton im leeren Raum,
ein Echo aus Gefühl und altem Traum.
Es war Liebe, und sie geht nicht fort,
sie wohnt noch immer in mir, an diesem Ort.
[Bridge]
Wir kamen und gingen wie Gezeiten,
zwischen falsch und richtig zu geleiten.
Manchmal zu nah, manchmal zu spät,
doch nie gelogen, wenn man sich sieht.
[Letzter Refrain]
Es ist Liebe, auch wenn nichts geschieht,
auch wenn man sich nicht verspricht.
Wie ein Lied, das leiser wird,
aber nie ganz aus dem Herzen fliegt.
[Outro]
Vielleicht warst du nie für mich gedacht,
doch du hast mich wach gemacht.

