

Irgendwas in mir
Ein Song über das Weitermachen, wenn alles in dir müde ist.
Zwischen Pflicht und Gefühl, Stärke und Zerbrechlichkeit erzählt er von dem Moment, in dem man funktioniert – und dabei fast sich selbst verliert.
Ehrlich. Still. Und erschreckend nah.


[Strophe 1]
Ich wache auf und spür die Last in meinem Sinn,
ein neuer Tag, doch ich weiß nicht, wohin.
Die Welt zieht an mir, doch ich halt’ kaum Schritt,
mein Herz wird schwerer – und ich fall’ fast mit.
[Pre-Chorus]
Ich sag mir leise: „Du wirst’s überstehen“,
auch wenn die Tränen im Verborg’nen wehen.
Der Mut ist klein, doch ich trag ihn in mir –
und trotzdem frag ich mich: Was bleibt von mir?
[Refrain]
Ich muss funktionieren, obwohl mein Inneres zerbricht,
ich lächle weiter, doch es passt so oft nicht.
Ich werde es schaffen, doch der Preis bleibt bei mir,
denn irgendwas stirbt leise, leise hier in mir.
[Strophe 2]
Ich geh durch Straßen, die so kalt heut’ scheinen,
die Schritte schwer, als würd mein Wille weinen.
Die Stimme in mir flüstert: „Halt dich fest“,
doch fragt mich: „Wer bist du, wenn man dich lässt?“
[Pre-Chorus]
Ich sag mir leise: „Du wirst’s überstehen“,
auch wenn die Zweifel neben mir gleich gehen.
Ich ringe weiter, doch ich spür die Tür,
die hinter mir zufällt – was bleibt von mir?
[Refrain]
Ich muss funktionieren, obwohl mein Inneres zerbricht,
ich lächle weiter, doch es passt so oft nicht.
Ich werde es schaffen, doch der Preis bleibt bei mir,
denn irgendwas stirbt leise, leise hier in mir.
[Bridge]
Vielleicht ist Stärke nur ein stilles Bleiben,
ein Weitergehen trotz der tiefen Wunden, der Narben, der Schreien.
Vielleicht muss fallen, wer nach vorne will –
damit das Herz sich formt, ganz langsam, still.
[Finaler Refrain]
Ich muss funktionieren, doch ich finde mich zurück,
Stück für Stück entsteht ein neuer Blick.
Ich werde es schaffen – diesmal bleib ich bei mir,
und was verlor’n ging, wächst behutsam hier in mir.

